Termine

15. Sitzung des HVB Frauenbeirats & Abschluss des 5. Frauenbeiratsmentorings

Am 31. Mai 2017 kam der HVB Frauenbeirat zu seiner 15. Sitzung zusammen.
Der HVB Frauenbeirat war dieses Mal zu Gast im IBM Watson IoT Center, um dort Insights zum Thema Internet of Things zu gewinnen.

Das Thema „E-Culture“ ist somit weiterhin ein Schwerpunkt der Initiativen des HVB Frauenbeirats. Darüber hinaus läuft noch bis 19. Juli die Bewerbungsfrist für die fünfte Runde des HVB Gründerinnen-Mentorings, deren Gewinner im Herbst 2017 vorgestellt werden. Zudem wurden weitere Maßnahmen diskutiert und ein Einblick in die aktuellen Initiativen aus den Frauenbeiräten in Frankfurt und Berlin gegeben.

Im Anschluss an die Sitzung fand die Abschlussveranstaltung der fünften Runde des internen Mentorings für weibliche Nachwuchsführungskräfte der HypoVereinsbank statt.

3. Platz im Ranking des Frauen-Karriere-Index – HypoVereinsbank für Frauenförderung ausgezeichnet

Der Frauen-Karriere-Index (FKI) analysiert jährlich über 100 bundesweite Unternehmen hinsichtlich ihrer Maßnahmen zur Frauenförderung. Die HVB wurde am 08. März mit der drittbesten Platzierung ausgezeichnet. Damit ist die Bank das fünfte Jahr in Folge deutschlandweit unter den Top-5-Unternehmen, die Frauen im Beruf am erfolgreichsten fördern. Wesentliche Kriterien des Rankings sind nachhaltige Diversity-Initiativen (u.a. die Initiativen des HVB Frauenbeirats), langfristige Maßnahmen, um Frauen in Fach- wie Führungspositionen zu fördern, sowie das stete Controlling dieser Maßnahmen.

Der FKI ist ein unabhängiges Management-Instrument für die Förderung von Frauen in Unternehmen.

CeBIT 2017 und 3. Fachkonferenz Women in Digital Business

Die Digitalisierung verändert alle Branchen und Lebensbereiche.

Am 23. März 2017 findet auf der CeBIT 2017 zum 3. Mal die Fachkonferenz Women in Digital Business statt.
Es ist die Fachkonferenz, die sich an Frauen aller Branchen und Unternehmensgrößen wendet. Das Ziel: Managerinnen und Fachfrauen eine Plattform zu bieten, um die neuesten digitalen Entwicklungen in ihren Unternehmen mitzugestalten.

2017 liegt der Fokus der Keynotes und Workshops auf Digitalisierungs- und IT-Fachthemen, die von bis zu 150 erwarteten Konferenz-TeilnehmerInnen diskutiert und debattiert werden. Es sollen nicht nur Fragen gestellt, sondern Antworten gegeben werden. Es stehen dabei die Chancen, Ideen und Herausforderungen im Vordergrund, bei denen nicht zuletzt Best Practices präsentiert werden, um das eigene professionelle Fortkommen anzutreiben.
Unter renommierten Sprecherinnen, Branchenexpertinnen und interessierten Teilnehmerinnen bietet sich die perfekte Gelegenheit, sich auszutauschen und das Netzwerk zu erweitern. Konferenzsprache ist Englisch.
Sichern Sie jetzt Ihr Ticket! Weitere Infos finden Sie hier.

14. Sitzung des HVB Frauenbeirats & Abschluss des HVB Gründerinnen-Mentorings 2016

Die vierte Runde des HVB Gründerinnen-Mentorings ging im November zu Ende und damit sechs Monate, in denen die Gründerinnen von ihren Mentorinnen aus dem HVB Frauenbeirat auf ihrem Weg in ihre Selbstständigkeit begleitet wurden.

Im Rahmen der 14. Sitzung des HVB Frauenbeirats hatten die Gründerinnen zudem die Möglichkeit, ein Update ihrer Business-Ideen vor dem HVB Frauenbeirat und Dr. Theodor Weimer zu pitchen. Daneben konnten sie im Rahmen eines Kurz-Seminars mit Andy Goldstein, einen Einblick in „Entrepreneurial Thinking“ gewinnen.

Die Gründerinnen-Community wird nun um weitere sechs erfolgreiche Damen erweitert. Eine Übersicht der bisherigen Gewinnerinnen finden Sie hier.

Sind Sie auch interessiert am HVB Gründerinnen-Mentoring? Jetzt für die nächste Runde hier voranmelden.

Ladies Business Lunch

Bereits zum zehnten Mal folgten rund 30 Unternehmerinnen, Managerinnen und Repräsentantinnen aus Wissenschaft und Politik der Einladung von Dr. Theodor Weimer, Vorstandssprecher der HypoVereinsbank und Dr. Susanne Weiss, Gründungspräsidentin des HVB Frauenbeirats zum gemeinsamen Lunch.

Die Gäste beschäftigten sich dieses Mal mit dem Thema „The new normal – Leadership in Zeiten globaler Umbrüche“. Die aktuellen Krisenthemen sind Teil der neuen Normalität unserer Weltpolitik und –wirtschaft geworden. In dieser Diskussion muss man sich nun auch mit der Frage beschäftigen, welche Anforderungen diese hochkomplexen, unsicheren und digitalen Welten an Leadership mit sich bringen.   

SZ Gründerinnen-Lunch

Mit großem Interesse folgten die diesjährigen Gewinnerinnen des HVB Gründerinnen-Mentorings sowie zwei Alumni der Einladung von Dr. Marc Beise, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung.

Die Gründerinnen hatten die Chance, ihre Business-Ideen vor Dr. Beise und der Wirtschaftsredaktion vorzustellen und zu diskutieren. Prof. Susanne Porsche, Leiterin der Initiative HVB Gründerinnen-Mentoring, gab Einblicke in die Arbeit und das Engagement als Mentorin. Eine Führung durch die Redaktion rundete die gelungene Veranstaltung ab.

Der zweite SZ Gründerinnen-Lunch fand im Rahmen des sechsmonatigen Programms des HVB Gründerinnen-Mentorings statt.

Manuela Rasthofer als Teilnehmerin der German Accelerator Bootcamp-Woche

Es ist das Mekka von Tech-Unternehmen und Innovationstreibern, die Heimat von Google, Facebook und Amazon. Das Silicon Valley ist einer der bedeutendsten IT- und Tech-Standorte weltweit. Als Gewinnerin des HVB Gründerinnen-Mentorings verbrachte Manuela Rasthofer Anfang Oktober eine Woche beim German Accelerator, um in Workshops und Bootcamps neuen Input für ihr Unternehmen TerraLoupe mitzunehmen. Im HVB Corporate Blog berichtet sie über ihre Erfahrungen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Gewinnerinnen des HVB Gründerinnen-Mentoring zum Workshop bei Burda

Talentiert, zielstrebig und engagiert: Beim Workshop im Hause Burda trafen am 14. September fünf Gewinnerinnen des HVB Gründerinnen-Mentoring zusammen, um sich wertvolle Tipps von Expertinnen zu holen. Schwerpunkte an diesem Tag waren die Themen Selbstvermarktung sowie der richtige Auftritt im Business. Die Veranstaltung war Teil des 6-monatigen HVB Gründerinnen-Mentoring Programms.

Den ganzen Tag nahmen sich Expertinnen Zeit, die Gewinnerinnen zu coachen. Neben einer Diskussionsrunde zum Thema „Wo stehe ich mit meinem Business“ mit Gründertrainerin Julia Derndinger und Social Media Tipps für Startups mit Social Media Expertin Pamela Panzer von Bunte.de gab es Styling Tipps von Fashion Expertin Inka Marnette, Redakteurin bei Bunte.

„Why fashion matters“ lautete das Thema, welches mit einem spannenden Fotoshooting abgerundet wurde, bei dem die Gründerinnen professionell für den richtigen Auftritt im Business abgelichtet wurden.

Der Workshoptag endete mit einem Cocktail auf der Burda-Dachterrasse, bei dem es nochmal ausreichend Zeit zum Austausch und Networking gab.

Die 25 Gewinnerinnen (© Carolin Weinkopf, EDITION F)

EDITION F – 25 Frauen, die unsere Welt besser machen

Am 14. Juli 2016 wurden die Preisträgerinnen „25 Frauen, die unsere Welt besser machen“ von EDITION F in Berlin geehrt.
Aus 700 Vorschlägen und 50 Nominierten wurden die Gewinnerinnen ausgewählt und mit Gästen aus Politik und Wirtschaft, Unternehmerinnen und Unternehmern, der Presse und vielen spannenden Persönlichkeiten gefeiert. Unter den Gästen waren auch Mitglieder des HVB Frauenbeirats in Berlin.

Neben Saskia Bruysten, Mitgründerin & CEO der Yunus Social Business – Global Initiatives und Mitglied im HVB Frauenbeirat Berlin ist auch eine Gewinnerin des HVB Gründerinnen-Mentorings 2016 unter den 25 Frauen: Julia Römer von Coolar. Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Impressionen der Veranstaltung und die 25 Gewinnerinnen finden Sie online bei EDITION F und im Handelsblatt.

12. Sitzung des HVB Frauenbeirats in München

Am 11. November kam der HVB Frauenbeirat zu seiner 12. Sitzung zusammen. Im Rahmen des Treffens wurden unter anderem die laufenden Maßnahmen und Initiativen besprochen. Ein Fokusthema bleibt die Unterstützung von Unternehmens-Gründerinnen: Der HVB Frauenbeirat ruft inzwischen zur vierten Ausgabe des Gründerinnen-Mentoring-Programms auf bei dem erfahrene Mitglieder des HVB Frauenbeirats erneut talentierte weibliche Entrepreneure begleiten werden. Auch das HVB-interne Mentoring-Programm für weibliche Nachwuchsführungskräfte wird fortgesetzt und geht nun in das fünfte Jahr. Die Initiative zielt darauf ab, den Frauenanteil im Top-Management der HypoVereinsbank zu erhöhen. Darüber hinaus wird die „Initiative E-Culture“ in den kommenden Monaten ein Schwerpunktthema bleiben. Mit der Initiative will der HVB Frauenbeirat für das Thema Digitalisierung sensibilisieren und einen entsprechenden Mindset-Wandel vorantreiben.

Kooperationsveranstaltung mit HVB Frauenbeirat und Deloitte

Am 11. November fand unter dem Titel "Praktische Erfahrungen als Aufsichtsrat" eine Veranstaltung des HVB Frauenbeirats und Deloitte im HVB Forum statt.
Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführungsmitglied beim  Deutschen Aktieninstitut (DAI), und Professor Carl-Friedrich Leuschner, langjähriger Partner bei Deloitte, gaben in der Nachmittagsveranstaltung Impulse und konkrete Tipps für die Übernahme und Ausübung eines Aufsichtsratsmandats.
 
In der anschließenden Podiumsdiskussion mit weiteren Sprecherinnen aus dem HVB Frauenbeirat, ermöglichten die ReferentInnen Einblicke in ihre eigene Aufsichtsratstätigkeit aus ihren unterschiedlichen Perspektiven. "Aus meiner Sicht eine wirklich gelungene Veranstaltung mit hervorragenden Referenten und mehrwertigen Diskussionen", sagt Marion Höllinger, Niederlassungsleiterin PBK Südostbayern, im Anschluss an den 90-minütigen Workshop.
Aufgrund des 2015 eingeführten Gesetzes für eine 30-prozentige Frauenquote in den Aufsichtsräten deutscher Unternehmen dürfte es gerade für Frauen hilfreich sein, sich gut gerüstet mit der möglichen Übernahme eines Mandates auseinander zu setzen. Die HypoVereinsbank hat übrigens auf der Anteilseignerseite zwei von sechs weibliche Aufsichtsräte, einige Tochtergesellschaften liegen sogar darüber.

Erfolgreicher Abschluss des 4. Frauenbeirats-Mentorings

Zum Abschluss der 4. Edition des HVB Frauenbeiratsmentoring trafen sich die Mentees mit ihren Mentorinnen und Führungskräften zu einem Austausch und gemeinsamem Fazit. Reflexion, Feedback und konkrete Impulse für die Karriereplanung – das bekamen die Teilnehmerinnen von externen Top-Managerinnen und erfolgreichen Unternehmerinnen auf höchstem Niveau. Dafür bedankten sich die Mentees bei ihren Mentorinnen, den HR-Initiatoren und ihren Führungskräften für die Chance zur Teilnahme an dieser sehr individuellen Entwicklungsmaßnahme. „Durch das Frauenbeiratsmentoring konnten die Teilnehmerinnen ihr sicheres Auftreten, selbstbewusstes Agieren und proaktives Eingreifen klar verbessern“, bilanzierte Dr. Carsten Offermann mit Blick auf seine beiden Mitarbeiterinnen.
Britta Döttger, Arbeitskreisleiterin dieser Initiative, schloss mit einem Dank für die Offenheit und das Vertrauen der Mentees und ermutigte diese, ihr Netzwerk weiter zu nutzen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Seit der ersten Auflage des HVB  Frauenbeiratsmentorings als einer Kerninitiative des Frauenbeirats konnten bislang 73 Potenzial- und Leistungsträgerinnen aus der Bank von dem intensiven Austausch über die Unternehmensgrenzen hinweg profitieren. Im Mai 2016 geht das Mentoring in die fünfte Runde.

24 Stunden näher an der Bank der Zukunft – jetzt anmelden zum UniCredit Appathon 2015 vom 6. bis 8. November 2015

Programmierer, Webdesigner und FinTech-Experten aufgepasst! Wir suchen Ihre Vision vom Banking der Zukunft! Bewerben Sie sich jetzt für den UniCredit Appathon 2015 und gestalten Sie mit uns die Zukunft des Banking. Gewinnen Sie einen der Geldpreise im Gesamtwert von 18.000 Euro! Der Appathon ist Teil der Initiative E-Culture des HVB Frauenbeirats.

„Bits & Pretzels“: HVB Frauenbeirat beim Treffen der digitalen Start-up-Szene in München

Die dreitägige Startup-Konferenz „Bits & Pretzels“ fand dieses Jahr zum zweiten Mal parallel zum Münchner Oktoberfest statt. Als „Gründerfestival“ bringt sie über 3.000 junge Startup-Unternehmer aus aller Welt, Business Angels, Digital Entrepreneure und Startup-Experten zusammen. 2015 waren die HypoVereinsbank und der HVB Frauenbeirat zum ersten Mal als Sponsor vertreten und rückten auf zwei Panels weibliche Unternehmensgründerinnen („Female Founders“) mit Best Practices und ihren Erfolgsgeschichten in den Mittelpunkt. So diskutierten HVB Frauenbeiratspräsidentin Gabriele Zedlmayer, HP, und Beiratsmitglied Steffi Czerny, Burda Media, mit Anna Alex, Gründerin von Outfittery, über die Zukunft der so genannten „DigiConomy“ und die Rolle der Startup-Entrepreneure. Ein Ergebnis: In Zukunft werde es kein „Business as usual“ mehr geben. Unternehmer müssten vor allem Flexibilität und Leidenschaft mitbringen, um in Zukunft erfolgreich zu sein, so der Tenor der Panel-Diskussion.

Beim „Female Founders Track“ am zweiten Konferenztag präsentierten Andrea Pfundmeier, Secomba, Freya Oehle von Spottster.com und Tanja zu Waldeck von Netmoms.de ihre Erfolgsgeschichte und diskutierten über Business-Trends wie die Sharing Economy und Smart Working aus Startup-Sicht. Pfundmeier und Oehle sind beide ehemalige Gewinnerinnen des HVB Gründerinnen-Mentoring-Programms (Bewerbung für das Programm 2016 hier). „Es war ein großartiges Klassentreffen der gesamten deutschen, aber auch internationalen Gründerszene, die kein Blatt vor den Mund genommen hat“, resümierte Freya Oehle, und Andrea Pfundmeier ergänzte: „Ich freue mich, dass es mit Bits & Pretzels jetzt auch eine große Startup-Konferenz in München gibt.“

Digitaler Szenetreff: Frauenbeiratspräsidentin Gabriele Zedlmayer bei der Neuauflage der Tech Night in Berlin

Die Expansionsdynamik von Digital-Startups und „New Technologies“ war am 17. September das Thema auf der zweiten „Tech Night by UniCredit“ im Berliner Metropolpark. Die Veranstaltung, bei der auch der HVB Frauenbeirat mit seiner Präsidentin Gabriele Zedlmayer von HP vertreten war, etabliert sich inzwischen als Szenetreff für die Digital- und Technologie-Unternehmerszene.

Unter dem Motto: „Intern@tionalisation! The World is not enough“ diskutierten Gabriele Zedlmayer und Boris Scukanec, Digital Officer UniCredit Bank AG, mit Experten aus der Tech-Branche und der Industrie über die Internationalisierungs-perspektiven der deutschen Digitalwirtschaft. Ein zentraler Punkt war dabei die Frage, wie etablierte Unternehmen der „Old Economy“ mit dem digitalen Wandel, disruptiven Geschäftsmodellen und angriffslustigen Entrepreneuren umgehen. „Startups provozieren ein Umdenken in der Unternehmenskultur der Konzerne“, sagte Gabriele Zedlmayer. „Nie zuvor war es einfacher, aus seiner Idee ein innovatives Produkt zu entwickeln.“ Gleichzeitig sei aber auch die Gefahr der Disruption für ganze Industrien so gegenwärtig wie niemals zuvor, so Zedlmayer. Sebastian Bielski von Delivery Hero wies dabei auf einen der größten Unterschiede zwischen Startups und etablierten Unternehmen hin: die Geschwindigkeit, etwa bei der Finanzierung. Delivery Hero habe nur drei Wochen gebraucht, um die jüngste Finanzierung auf die Beine zu stellen. Boris Scukanec konstatierte das Fehlen eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilungen bei Banken. Die Kooperation mit jungen FinTechs biete deshalb das Potenzial zur Erneuerung der Branche

Ausgebuchte Coding Workshops des HVB Frauenbeirats

Die beiden ausgebuchten Coding Workshops „Coding Basics & Mobile Apps” waren ein voller Erfolg.
Jeweils ca. 20 Teilnehmer konnten sich am 23. Juni 2015 im Zuge der DLD Academy in München und am 14. Juli 2015 in Berlin davon überzeugen, dass App-Entwicklung keine Zauberei ist.

Gemeinsam mit Dr. Diana Knodel von App Camps, deren Start-up gerade das HVB Gründerinnen-Mentoring 2014/15 durchlaufen hat, wurden in drei Stunden einfache Apps entwickelt, die z.B. eine Katze „miauen“ lassen. So konnten die Teilnehmer einen Einblick gewinnen, was Programmieren wirklich bedeutet.
Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer langsam und einfach an das Thema „Coden“ heranzuführen und ihnen digitale Entwicklungsprozesse näher zu bringen. Die Teilnehmer waren positiv überrascht, wie schnell man seine eigene einfache App programmieren kann und wie schnell man erste Erfolgserlebnisse sieht.

Die Coding-Workshops wurden im Rahmen der Initiative E-Culture des HVB Frauenbeirats organisiert. Die Initiative E-Culture bietet mit innovativen Formaten, wie eben Coding Workshops, die Möglichkeit, externen interessierten Laien das Thema Coden näher zu bringen.
Nach dem Erfolg der Workshops ist ein weiterer Ausbau geplant. Aktuelle Informationen dazu erhalten Sie auf unserer Homepage www.hvb-frauenbeirat.de

Code-Marathon in München: Burda und die HypoVereinsbank küren Visionen zur Zukunft des Banking

Auf Initiative von Hubert Burda Media und in Kooperation mit der HypoVereinsbank im Rahmen der E-Culture-Initiative des HVB Frauenbeirats, trafen sich am 13. und 14. Juni rund 100 Coder, Designer, Data Scientists, Journalisten und Finanzexperten, um in Projektgruppen von maximal fünf Teilnehmern im Wettbewerb gegeneinander digitale Visionen rund um das Thema „Future of Finance“ zu entwickeln.

Gestern fand die Präsentation der Ergebnisse im HVB-Forum in München vor einer Jury bestehend aus Gerd Nierlich (Head of Business Line Commercial Banking MM DE, UniCredit Business Integrated Solutions SCpA), Dr. Christian Reichmayr (Head of Multi Channel Management, HypoVereinsbank), Alexandra Schiel (DLD Media), Jean-Paul Schmetz (Chief-Scientist Burda), Boris Scukanec (Head of Corporate Development & Bank Management, HypoVereinsbank) und Gabriele Zedlmayer (Präsidentin HVB Frauenbeirat und Vice President & Chief Progress Officer, Hewlett Packard) statt.
Bei der anschließenden Siegerehrung war auch Ilse Aigner, bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie vertreten, die einen Sonderpreis verlieh.

Eröffnet wurde die Siegerehrung von den Gastgebern der Veranstaltung Dr. Theodor Weimer (HVB) und Philipp Welte (Burda). „Die Medienindustrie ist mitten im Umbruch, getrieben von einer veränderten Mediennutzung und dem daraus folgenden Shift klassischer Anzeigenbudgets in digitale Kanäle“, erklärte Burda-Vorstand Philipp Welte. „Um zusätzliche Erlösquellen zu erschließen, müssen wir neue Geschäftsmodelle und Produktideen entwickeln. Digitales Prototyping ist ein wichtiges Instrument, um Innovationen schnell und effizient voranzutreiben.“

 

Auch Dr. Theodor Weimer, Sprecher des Vorstands der HypoVereinsbank, sieht sich mit gravierenden Veränderungen konfrontiert. „Die Digitalisierung verändert das Verhalten unserer Kunden dramatisch und mit großer Geschwindigkeit. Sie ist damit zum Game Changer für Banken geworden, der ihr Geschäft in den nächsten zwei Jahrzehnten stärker und schneller verändern wird als jede andere Entwicklung“ so Weimer. „Bei der HVB haben wir das frühzeitig erkannt und gelten inzwischen als Vorreiter für die gesamte Branche. Digitalisierung ist für uns mehr als eine neue App. Sie betrifft die gesamte Service-und Wertschöpfungskette und erfordert auch eine Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter. Mit E-Culture-Initiativen wie dem heutigen Hackday treiben wir diesen Wandel voran und holen uns frische Ideen von außen.“

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HVB Frauenbeirat baut die Initiative E-Culture weiter aus – kostenlose Coding-Workshops in München und Berlin

Der HVB Frauenbeirat treibt mit dem neuen Pilotprojekt „Coding-Workshops“ seine Initiative E-Culture voran. Mit der Initiative will die HypoVereinsbank ihre Mitarbeiter, Kunden und Interessenten mit auf die digitale Reise nehmen. Sie informiert über Themen rund um die Digitalisierung, macht diese erlebbar und zeigt auf, wie die Bank, aber auch Unternehmen aus anderen Branchen, die Chancen der digitalen Welt nutzen können.
 
Die Initiative E-Culture zielt darauf ab, technologische Innovationen schneller und effizienter im Geschäftsalltag nutzen zu können. Dafür werden innovative Formate wie Community-Events – Hackday „The Future of Banking“ am 13./14. Juni 2015, Food-for thought-Sessions mit Experten oder Internet-of-things-Ausstellungen entwickelt. Alle Formate bieten die Möglichkeit, sich von neuem Wissen inspirieren zu lassen und schließlich Business-Innovationen zu unterstützen.
 
Neu in dieser Reihe sind die beiden Workshops „Coding Basics & Mobile Apps“, die gemeinsam mit dem Hamburger Startup AppCamps durchgeführt werden. Das junge Unternehmen, das gerade das HVB Gründerinnen-Mentoring 2015 durchlaufen hat, ist auf die Vermittlung von Programmierkenntnissen für interessierte Laien spezialisiert. Ziel ist es, durch den allgemeinen IT-Entwicklungsprozess – vom Design einer App über die Programmierung bis hin zum Testing – Grundlagen und Konzepte von digitalen Produkten zu verstehen. Dadurch können die Teilnehmer alltägliche Business-Herausforderungen im Software-Kontext besser nutzen.

Zunächst bietet die HypoVereinsbank einen Workshop am 23. Juni 2015 in München und einen weiteren am 14. Juli 2015 in Berlin an. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zulassung erfolgt nach Reihenfolge der Anmeldungen. Bei entsprechender Nachfrage soll das Angebot der Coding-Workshops ausgeweitet werden.

Anmeldungen bitte per Mail an: hvb-frauenbeirat@unicredit.de

Abschluss der dritten Runde des HVB Gründerinnen-Mentorings 2014/2015

Im Rahmen der 11. Sitzung des HVB Frauenbeirats fand auch die Abschlussveranstaltung der dritten Runde des HVB Gründerinnen-Mentorings 2014/2015 statt. Sechs Monate, in denen die Gründerinnen von erfahrenen Unternehmerinnen aus dem HVB Frauenbeirat und Gründungs-Experten der HypoVereinsbank auf dem Weg in ihre Selbstständigkeit begleitet wurden, gingen nun zu Ende.

Die sieben Gründerinnen hatten im Zuge der Abschluss-Runde die Möglichkeit, ein Update ihrer Business-Ideen vor dem HVB Frauenbeirat und Dr. Theodor Weimer zu pitchen und sich mit ihren Mentorinnen auszutauschen. Die HypoVereinsbank freut sich, dass die Gründerinnen-Community nun um weitere sieben erfolgreiche Damen erweitert wurde.
Der Aufruf für das nächste Mentoring-Programm startet im Herbst 2015.

Eine Übersicht der Gewinnerinnen 2014/15 mit ihren innovativen Business-Ideen finden Sie hier.

Kaminabend mit STM Ilse Aigner „Leading for Innovation: Bayern, seine Unternehmer und die Digitalisierung“

Vor gut 120 Gästen diskutierte die bayerische Staatsministerin für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie, Ilse Aigner, mit Prof. Susanne Porsche, Geschäftsführerin der summerset GmbH, John Gerosa, Sales Director bei Google, Martina Bruder, Geschäftsführerin FriendScout24 und Freya Oehle, Gründerin von spottster.com und Gewinnerin des HVB Gründerinnen-Mentorings 2014/15, über das Thema „Leading for Innovation: Bayern, seine Unternehmer und die Digitalisierung“.

Dabei widmeten sich die Teilnehmer der voranschreitenden Digitalisierung und der Situation in Bayern und weltweit. Dabei sieht StM Ilse Aigner Deutschland als einen forschungsstarken Standort, der gute Ideen hat und durch Venture Capital von Wirtschaft und Politik noch weiter gefördert werden sollte. Auch Bayern steht gut da, muss aber im internationalen Vergleich noch sichtbarer werden. Die Podiums-Teilnehmer diskutierten zudem über Themen wie Datensicherheit, Transparenz und die Verantwortung, die sich für jeden aus der Digitalisierung ergeben. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Prof. Dr. Isabell M. Welpe, Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU München.

Zehnte Sitzung des HVB Frauenbeirats, München

Der HVB Frauenbeirat besteht aus rund 30 renommierten Unternehmerinnen und Managerinnen, die den Vorstand der Bank seit 2010 beraten und Initiativen anstoßen, die wirtschaftliche Impulse setzen und gesellschaftliche Themen und Trends aufgreifen.

Am 13. November fand in München die 10. reguläre Sitzung des HVB Frauenbeirats statt. Das Gremium diskutierte die Fortschritte laufender Initiativen sowie neue Aufgaben:

HVB Gründerinnen-Mentoring – Start der dritten Runde

Das Mentoring-Programm für Gründerinnen konnte im Herbst in die dritte Runde starten, nachdem die Jury in einem mehrstufigen Auswahlverfahren
aus 170 Bewerbungen sieben Gewinnerinnen gekürt hatte. Die Qualität und der Innovationsgrad der Business-Konzepte und Gründungsideen seien in
diesem Jahr besonders hoch gewesen, so die einhellige Meinung der Mentorinnen aus dem HVB Frauenbeirat. Die Gewinnerinnen dürfen sich nun auf Praxis-Tipps, exklusive Veranstaltungen und den persönlichen Austausch mit erfahrenen Unternehmerinnen freuen. Begleitet wird das Programm von Gründungsspezialisten der HypoVereinsbank.

Über das HVB Gründerinnen-Mentoring hinaus will der HVB Frauenbeirat weiterhin deutschlandweit Unternehmerinnen und Gründerinnen miteinander vernetzen und zusammenbringen. Mit diesem Ziel fand am 11. November in Berlin zum Beispiel ein erstes Unternehmerinnen Business Lunch zum Ideenaustausch und Networking statt.

Internes Mentoring – fester Bestandteil der HVB Unternehmensstrategie

Im Anschluss an die 10. Beiratssitzung trafen sich auch die Teilnehmerinnen des internen Mentoring-Programms der HypoVereinsbank zum Kick off und  gemeinsamen Austausch mit ihren Mentorinnen aus dem HVB Frauenbeirat. Dies ist bereits der vierte Jahrgang der Initiative, mit der der Beirat seit 2010 ausgewählte Frauen aus dem mittleren Management und weibliche Nachwuchsmanager der Bank unterstützt und auf ihrem Karriereweg begleitet. Insgesamt 17 Mentees und ebenso viele Mentorinnen starteten in die neue Runde, bisher nahmen 56 Tandems an dem Programm teil.

„Bring your Kids to the Bank“ – besondere Aktion zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Eine besondere Aktion gab es im Rahmen der Gender-Diversity-Strategie der Bank mit „Bring your Kids to the Bank“ in diesem Jahr zum ersten Mal: Am schulfreien Buß- und Bettag (19. November) konnten HVB Mitarbeiter ihre Kinder in der Bank betreuen lassen. In Kooperation mit Sira Munich (Christina Ramgraber, Gewinnerin des HVB Gründerinnen-Mentorings der ersten Generation aus 2012) erlebten über 100 Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren ein buntes Spiel- und Sport- Programm in der Bank und den Außenanlagen des HVB Clubs, während ihre Eltern arbeiteten. Damit das „Lernen“ nicht zu kurz kam, hatte sich CFO Peter Hofbauer persönlich eine Stunde Zeit genommen, den älteren Kindern die Bank näher zu bringen. Die Initiative ergänzt sinnvoll die Aktivitäten rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und soll nach dem durchweg positiven Feedback wiederholt werden. 

Weitere bestehende Initiativen des HVB Frauenbeirats werden fortgesetzt.

Die nächste Sitzung des HVB Frauenbeirats findet im zweiten Quartal 2015 statt.

Neunte Sitzung des HVB Frauenbeirats, München

Der HVB Frauenbeirat besteht aus rund 30 renommierten Unternehmerinnen und Managerinnen, die den Vorstand der Bank seit 2010 beraten und Initiativen anstoßen, die wirtschaftliche Impulse setzen und gesellschaftliche Themen und Trends aufgreifen.

Im Rahmen der neunten Sitzung des HVB Frauenbeirats standen folgende Themenkomplexe im Mittelpunkt:

Neue Gesichter: Führungswechsel und Neuzugang

Präsidentin Dr. Marita Kraemer, Vorstandsmitglied der Zurich Gruppe in Deutschland, übergab mit Sitzungsauftakt und Ende der Amtsperiode ihr Amt an ihre Nachfolgerin Gabriele Zedlmayer, Vice President & Chief Progress Officer Corporate Affairs von Hewlett Packard.

Außerdem berief der HVB Frauenbeirat ein neues Mitglied: Mit Annette Roeckl gehört ab sofort die Chefin des erfolgreichen Handschuh-Unternehmens und Münchner Traditionshauses Roeckl dem Gremium an.

HVB Gründerinnen-Mentoring – Vorfreude auf die dritte Runde

Das HVB Gründerinnen-Mentoring startet 2014 in die dritte Runde. Dabei unterstützen erfahrene Unternehmerinnen aus dem HVB Frauenbeirat ausgewählte Gründerinnen auf ihrem Weg in ihr eigenes Unternehmen. Begleitet wird das Programm von Gründungsspezialisten der HypoVereinsbank. Auf das Programm haben sich in den letzen beiden Jahren insgesamt 350 Frauen beworben. Nach der Juryentscheidung im Herbst dürfen sich auch die diesjährigen sechs Gewinnerinnen auf Praxis-Tipps, Hintergrundwissen und den persönlichen Austausch mit erfahrenen Unternehmerinnen freuen. Interessierte Gründerinnen können sich noch bis zum 15. Juli 2014 unter www.hvb-frauenbeirat.de bewerben.

Internes Mentoring als fester Bestandteil der HVB Unternehmensstrategie

Parallel zur Sitzung fand beim internen Mentoring-Programm des HVB Frauenbeirats der mittlerweile dritte Jahrgang seinen Abschluss. Mit dieser Initiative des HVB Frauenbeirats und des Diversity Managements der HypoVereinsbank werden seit 2011 ausgewählte Frauen aus dem mittleren Management und weibliche Nachwuchsmanager der Bank gefördert und von Frauenbeiräten auf ihrem Karriereweg begleitet. Die Initiative unterstützt damit das Bestreben der UniCredit, weibliche Talente noch stärker zu fördern und in Führungspositionen zu bringen. Eine Fortsetzung des Programms ist für Herbst 2014 geplant.

Die nächste Sitzung des HVB Frauenbeirats findet im November 2014 statt.

Changing Leadership Symposium „Smart Working – Die Revolution der Arbeit” im HVB Forum München

Ende Februar 2014 fand in München die dritte Veranstaltung der Reihe „Changing Leadership“ statt. Das vom HVB Frauenbeirat initiierte Symposium befasste sich mit dem Thema Smart Working – die Revolution der Arbeit und den Fragen, was die Erfolgsrezepte für eine sich radikal verändernde Arbeitswelt sind und welche Antworten modernes Leadership auf wachsende Mobilität und Smart Working bietet.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier (Download PDF, 1,9 MB)

Factsheet Changing Leadership Symposium 2014 (Download PDF, 1,7 MB)

Oder sehen Sie sich den Video-Clip zu Veranstaltung an.

Bei der KiTa-Eröffnung (v.l.): Christian Ude, Prof. Susanne Porsche, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg, Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Erich M. Obermeier, Andrea Kustermann, CFO der Obermaier Gruppe und Dr. Theodor Weimer.

Eröffnung der HVB Kindertagesstätte – Spaß und Kultur für die Kleinsten

Auf Initiative des HVB Frauenbeirats hat die HypoVereinsbank am 13. Februar 2014 in München ihre erste Kindertagesstätte eröffnet – betrieben von Dussmann KulturKindergarten. HVB Vorstandssprecher Dr. Theodor Weimer eröffnete zusammen mit Prof. Susanne Porsche, Mitglied des HVB Frauenbeirats, Christian Ude, Oberbürgermeister der Stadt München und Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Vorsitzende des Stiftungsrats der Dussmann-Gruppe die Kindertagesstätte (KiTa). Kirchlichen Segen spendeten die Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und der katholische Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg.

Dr. Theodor Weimer: „Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Unsere Mitarbeiter sollen sich nicht zwischen Beruf und Kind entscheiden müssen. Sie dabei zu unterstützen ist ein wesentlicher Bestandteil der Personalpolitik der HVB. Die neue KiTa rundet unsere Angebotspalette in Sachen „Beruf und Familie“ ab und schafft eine Win-Win-Win-Situation: für die Eltern, für die Bank und für die Kinder.“

Was viele Gäste nach dem Rundgang durch das freundliche Haus und den kleinen Garten empfanden, sprach Weimer aus: „Hier wäre man gerne nochmal Kind“. Bis zum Jahresende sollen bis zu 36 Kinder im Alter von 3 Monaten bis 3 Jahren die hellen, bunt gestalteten Räume mit Leben füllen. Kreativität und Phantasie stehen im Mittelpunkt des bilingualen Betreuungskonzepts. Kultur wird in allen Facetten für die Kinder erlebbar: bei Tanz, Theater, Sport, Musik und bildender Kunst und die Verpflegung erfolgt in Bio-Qualität.

Dank der Obermaier Gruppe, mit Frau Andrea Kustermann als CFO ebenfalls Mitglied im HVB Frauenbeirat, hat die KiTa auch die vorgeschriebene Außenanlage mit Sandkasten zum Spielen im Freien, ohne die das Projekt nicht realisierbar gewesen wäre.

Prof. Susanne Porsche, Mitglied des HVB Frauenbeirats; Christian Ude, Oberbürgermeister der Stadt München und Dr. Theodor Weimer, Vorstandsvorsitzender der HypoVerinsbank eröffnen feierlich den KulturKindergarten

Weitere Stimmen

Prof. Susanne Porsche:
„Die Gründung der ersten eigenen Kindertagesstätte hat auch der HVB Frauenbeirat von Anfang an mitunterstützt. Ich bin total glücklich, dass wir etwas geschaffen haben, auf das wir alle stolz sein können.“

Peter Weidenhöfer, projektverantwortlicher Vorstand der HVB Immobilien AG:
„Mit der KiTa haben wir Neuland betreten. Bei der Umsetzung lagen höchste Standards zu Grunde: Von der Qualität der Bauausführung und den verwendeten Materialien bis hin zur bio-zertifizierten Verpflegung. Um so schöner ist es, jetzt zu sehen, dass sich die ersten Kinder in unseren Räumen richtig wohlfühlen.“

Christian Ude, Münchner Oberbürgermeister:
„In München sind wir ständig bemüht, neue Kinderbetreuungsplätze zu schaffen. Da freue ich mich natürlich über das Engagement der HypoVereinsbank.“

Erich M. Obermaier, Vorstand und Inhaber der Obermaier Gruppe:
„Es freut mich sehr, dass wir mit der Vermietung der für eine solche Einrichtung vorgeschriebenen Außenflächen dazu beitragen konnten, die KiTa zu realisieren.“

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Andreas Engelhardt, SCHÜCO International KG; Karin A. Siegle-Kvarnström, Anna CIE; Anne Gfrerer, HypoVereinsbank; Dr. Elisabeth Denison, Deloitte; Jan Eric Kvarnström, Anna CIE

„Voneinander lernen“: Kaminabend von Deloitte in Kooperation mit dem HVB Frauenbeirat

Am Mittwoch den 5. Februar 2014 lud Deloitte in Kooperation mit dem HVB Frauenbeirat zu einem Kaminabend in den Preysingsaal der HypoVereinsbank ein. Prof. Dr. Martin Plendl, CEO von Deloitte, begrüßte die über sechzig geladenen Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, bevor Dr. Marita Kraemer, Präsidentin des HVB Frauenbeirats und Mitglied des Holdingvorstandes der Zurich Gruppe Deutschland, mit der Vorstellung des HVB Frauenbeirats und einer seiner Initiativen, dem HVB Gründerinnen-Mentoring – ein grundlegendes Instrument bei der Unterstützung von Frauen auf ihrem Karriereweg – in den Abend einführte.

Unter dem Thema „wake up to a new world – voneinander lernen“ stellten Karin Siegle-Kvarnström und Jan Eric Kvarnström von ANNA+Cie ein erfolgreiches und in Skandinavien bereits etabliertes Trainings- und Cross-Mentoringprogramm für Frauen in Führungspositionen vor: „Denn es fehlt an Strategien, Frauen in diese Positionen zu entwickeln. Wichtige Komponenten sind: Unvoreingenommenes, leistungsorientiertes Recruitment und Development, familienkompatible Arbeitsbedingungen und vor allem relevante Trainingsangebote, mit denen Frauen systematisch auf Führungspositionen vorbereitet werden. Auf diese Weise schaffen wir den Nährboden für Karrieren von Frauen, die sich derzeit fast ausschließlich männlichen Vorbildern gegenüber sehen.“ In Workshops und Trainings mit ausgewählten Referenten aus Wirtschaft und Forschung werden die Damen über 12 Monate hin für die Führungsebene fachlich und persönlich gecoached und dabei durch Mentoren unterstützt. Karin Siegle-Kvarnström erklärte: „Nur wer persönlich wächst, wächst auch beruflich.“

Anne Gfrerer, Head of Identity and Communications Germany, moderierte das anschließende Panel: Dr. Elisabeth Denison von Deloitte, selbst Mentee, Andreas Engelhardt, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Schüco International KG und Mentor, sowie die beiden Initiatoren von ANNA+Cie stellten in unterschiedlicher Weise die Wichtigkeit dieses Programms dar. Andreas Engelhardt: „Ein Unternehmen muss aus Sicht der Gender Diversity ausgeglichen sein. ANNA+Cie hilft dabei. Ein CEO muss sich nicht nur zu dem Thema bekennen, sondern es persönlich umsetzen.“

Die Gäste beteiligten sich rege an der nachfolgenden Diskussion. So fand ein intensiver Austausch zwischen HVB Frauenbeirat, vertreten durch Präsidentin Dr. Marita Kraemer, Anja Krusel und Sabine Schaedle, und den Top-Vertretern aus der Wirtschaft statt, der das Networking aller Beteiligten stärkte.

Weiteres zu ANNA+Cie

Achte Sitzung des HVB Frauenbeirats, München

Der HVB Frauenbeirat besteht aus rund 30 engagierten Unternehmerinnen und Managerinnen, die seit der Gründung vor über drei Jahren Initiativen entwickeln, die den gesellschafts- und finanzpolitischen Diskurs in der HypoVereinsbank, in deutschen Unternehmen und in der Gesellschaft fördern. Die Mitglieder des HVB Frauenbeirats setzen z.B. ihren Erfahrungsschatz dafür ein, dass die spezifischen Bedürfnisse von weiblichen Kundinnen noch besser adressiert und Frauen in Führungspositionen optimal gefördert werden. Darüber hinaus ist der HVB Frauenbeirat Soundingboard für den Vorstand der HypoVereinsbank.

Ehrengast Federico Ghizzoni, CEO der UniCredit, hielt auf der achten Sitzung des HVB Frauenbeirats eine Keynote zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage in Europa und würdigte das Engagement des deutschlandweit einzigartigen Gremiums. Gemeinsam mit Dr. Theodor Weimer, Sprecher des Vorstands der HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG, blickte der Frauenbeirat im Rahmen der Herbst-Sitzung 2013 auf ereignisreiche Monate zurück. Erst im Juni 2013 wurde das Engagement der HVB u.a. mit Unterstützung des HVB Frauenbeirats in Sachen Frauenförderung durch die Bundesfamilienministerin ausgezeichnet. Die HVB zählt laut Frauen Karriere Index (FKi) 2013 zu den Top 3 frauenfreundlichsten Unternehmen in Deutschland.

Im Fokus der achten Sitzung des HVB Frauenbeirats standen folgende drei Kerninitiativen – gemäß der Leitidee des HVB Frauenbeirates:
Wirtschaftliche Impulse zu setzen, Talente zu fördern und den gesellschaftspolitischen Diskurs zu prägen.

Die wichtigsten Ergebnisse der letzten Beiratssitzung im Überblick

 
HVB Gründerinnen-Mentoring - Unternehmerinnen unterstützen

Zum dritten Mal in Folge wird die HVB, die als erstes Unternehmen in Deutschland überhaupt ein Mentoring-Programm speziell für weibliche Gründerinnen etabliert hat, in 2014 die Gründung neuer vielversprechender Unternehmen fördern: Erfahrene Unternehmerinnen unterstützen ausgewählte Gründerinnen auf ihrem Weg in ihr eigenes Unternehmen. Begleitet wird das Programm von Gründungsspezialisten der HypoVereinsbank.
Die Gewinnerinnen 2013 durchlaufen derzeit ihr ganz individuelles Mentoring-Programm. Aus 180 Bewerbungen wurden die sechs besten Geschäftsideen ausgewählt. Die Gewinnerinnen profitieren vom Erfahrungsschatz ihrer Mentorinnen aus dem HVB Frauenbeirat und von der Expertise der HVB Gründungsexperten. Die Bewerbung für das HVB Gründerinnen-Mentoring 2014 ist ab Anfang 2014 unter www.hvb-frauenbeirat.de möglich.

Internes Mentoring - Karrierebeschleuniger
Auch die Förderung künftiger weiblicher Führungskräfte in der Bank wird durch das interne Mentoring des HVB Frauenbeirats weitergeführt: Ausgewählte Frauen aus dem mittleren Management und weibliche Nachwuchsmanager der HypoVereinsbank werden von Frauenbeiräten auf ihrem Karriereweg begleitet. Die Initiative unterstützt damit das Bestreben der UniCredit, weibliche Talente noch stärker zu fördern und in Führungspositionen zu bringen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird zudem durch die Öffnung der vom HVB Frauenbeirat initiierten KITA Anfang 2014 unterstützt.

Megatrend Leadership
Leadership im 21. Jahrhundert bedeutet gesellschaftspolitische Trends und Herausforderungen wie flexibles Arbeiten, demografischer Wandel sowie Innovations- und Anpassungsdruck im globalen Wettbewerb in die Führungskultur zu integrieren. Vor diesem Hintergrund plant der HVB Frauenbeirat verstärkt Initiativen mit Leadership-Fokus. Den Auftakt macht am 27. Februar 2014 die Changing Leadership Konferenz, die bereits zum dritten Mal stattfindet. Die Veranstaltung steht unter dem Themendach „Smart Working – die Revolution der Arbeit“. Zu den Rednern und Podiumsteilnehmern zählen neben Dr. Marita Kraemer, Präsidentin des HVB Frauenbeirats auch Dr. Theodor Weimer sowie u.a. René Schuster, CEO, Telefónica Deutschland Holding AG. Moderiert wird die Paneldiskussion von Nina Ruge.

Die nächste Sitzung des HVB Frauenbeirats findet im Frühjahr 2014 statt.

© Nils Schwarz

Gewinnerinnen des HVB Gründerinnen-Mentoring zum Coaching Day bei Burda

Talentiert, zielstrebig und engagiert: Beim Cover Mentoring-Day trafen am 8. Oktober fünf Gewinnerinnen des HVB Gründerinnen-Mentoring zusammen, um sich wertvolle Tipps von Expertinnen zu holen. Die zentralen Themen: Selbstvermarktung und Networking. Die Strategie: Anregende Diskussionen und ständiger Austausch untereinander.

Den ganzen Tag nahmen sich rund um Michaela Mielke, Chefredakteurin des Frauenmagazins Cover erfolgreiche Managerinnen wie Angela Rittig, Managerin Unternehmenskommunikation bei der Karriereplattform Xing, Carola Niemann, Fashion Director bei Cover; Saskia Fahrholz, Senior Brand Manager bei Cover sowie Fernsehmoderatorin Karen Webb Zeit, die Frauen in Ihrer Unternehmensführung zu unterstützen. Angela Rittig von Xing riet den Teilnehmerinnen, sich immer einen Mentor zu suchen, so wie sie es gemacht haben. „Frauen meinen oft, es reicht, gut zu sein. Sie brauchen aber auch jemanden, der das erkennt“, so Rittig.

Michaela Mielke begrüßte die Gründerinnen und startete gleich in eine anregende Diskussion zu den Fokusthemen und Fragen zu Kommunikationsthemen. Anschließend stellte Angela Rittig Tipps zum richtigen Netzwerken vor, wie schafft man und wie nutzt man die besten Kontakte, was kommuniziert man in welchem Social Media Kanal und wie macht man das richtig? Parallel und in einzelnen Gesprächen beriet Carola Niemann die Mentees für richtiges Auftreten und Styling – Saskia Fahrholz und Michaela Mielke diskutierten mit jeder Gründerin individuelle Fragen zum Thema Vermarktung des Unternehmens sowie Tipps und Verfahrensweisen zur erfolgreichen Pressearbeit. Der vollgepackte Coachingtag endete mit einem Vortrag und Diskussionsgespräch der Fernsehmoderatorin Karen Webb, die Empfehlungen zu Präsentation, Moderation und Selbstdarstellung gab.

HVB Frauenbeirat: Die sechs Mentoring-Gewinnerinnen stehen fest

Der HVB Frauenbeirat hat die Gewinnerinnen des im Januar 2012 gestarteten Mentoring-Programmes für Unternehmens-Gründerinnen ausgewählt. Die sechs Gründerinnen werden ein halbes Jahr lang von jeweils einem Mitglied des HVB Frauenbeirats sowie von Gründungsexperten der HypoVereinsbank begleitet.

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Siebte Sitzung des HVB Frauenbeirats, München

Der HVB Frauenbeirat hilft mit seinen Initiativen, den Diversity-Gedanken in der HypoVereinsbank, in deutschen Unternehmen und in der Gesellschaft weiter zu fördern, und wirkt als Inspirationsgeber – weit über die Grenzen der Bank hinaus. Im Rahmen der siebten Sitzung des HVB Frauenbeirats wurde die wichtige Rolle des HVB Frauenbeirates als erstes Gremium seiner Art in der Finanzbranche bestätigt.

Eine HVB Initiative mit Außenwirkung
Heute, drei Jahre nach der Gründung, engagieren sich fast 30 renommierte Unternehmerinnen und Managerinnen aus ganz Deutschland als Beratungsgremium und Sounding Board für und mit dem Vorstand der HVB. Dr. Marita Kraemer, amtierende Präsidentin des HVB Frauenbeirats und Vorstandsmitglied der Zurich Gruppe, ist es dabei besonders wichtig, dass der Beirat auch künftig immer wieder neue Impulse setzt und konkrete Initiativen anstößt.

So entstanden seit 2010 unter anderem die erfolgreichen Mentoring-Programme des Frauenbeirats, die Initiative „Frauen als Kundinnen“ oder auch das Diversity-Symposium „Changing Leadership“. Im Rahmen der Beiratssitzung diskutierten die Frauenbeiräte die angestoßenen Maßnahmen und legten die Strategie für das restliche Jahr fest.

Die wichtigsten Ergebnisse der letzten Beiratssitzung im Überblick


Mehr Frauen in Führungspositionen
Das interne Mentoring des HVB Frauenbeirats wird fortgesetzt: Frauenbeiräte begleiten als Mentorinnen ausgewählte weibliche Mitarbeiter aus dem mittleren Management und weibliche Nachwuchsführungskräfte der HypoVereinsbank auf ihrem Karriereweg. Die Initiative unterstützt damit das Bestreben der UniCredit, weibliche Talente noch stärker zu fördern und in Führungspositionen zu bringen. Mit dem internen Mentoring ist die HypoVereinsbank Vorreiter – die DAB Bank AG hat beispielsweise beschlossen, nach diesem Vorbild ein ähnliches Programm einzuführen.

Positiver Imagetransfer für die Bank
Auch das Gründerinnen-Mentoring des HVB Frauenbeirates geht in die zweite Runde. Das HVB Gründerinnen Mentoring ist das erste Förderangebot speziell für weibliche Gründer in Deutschland. Im Mai werden aus 180 Bewerbungen erneut sechs Gründerinnen ausgewählt, die vom Erfahrungsschatz ihrer Mentorin aus dem HVB Frauenbeirat und der Expertise der Gründungsexperten der HypoVereinsbank profitieren können. Wie nötig dieses Engagement ist, bestätigt beispielsweise auch die aktuelle Studie „Deutschlands neue Unternehmerinnen“ (Download PDF), die die HVB gemeinsam mit Prof. Lars Rademacher von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation durchgeführt hat.

Frauen sind wichtige Finanzentscheider
Die Rolle von Frauen in Finanzfragen und ihre Erwartungen an die Beratung standen im Mittelpunkt der vom HVB Frauenbeirat initiierten Erhebung „Frauen als Kundinnen“. Die Ergebnisse der Untersuchung untermauern die Strategie der HypoVereinsbank: Der Fokus liegt auf einem gezielt auf Frauen ausgerichteten Beratungsansatz und nicht auf der Einführung neuer Finanzprodukte.

Leuchtturmveranstaltung „Changing Leadership“
Im ersten Quartal 2014 wird sich die Veranstaltung dem Thema „Smart Working – die Revolution der Arbeit“ widmen – renommierte Experten diskutieren die drei strategischen Handlungsfelder Entrepreneurship, mobiles und vernetztes Arbeiten sowie Vielfalt/Diversity und skizzieren die Herausforderungen, denen sich Unternehmen in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt gegenüber sehen.

Im Rahmen der siebten Sitzung wurde zudem die erste Publikation des HVB Frauenbeirats vorgestellt – das Magazin mit dem Titel „Idee, Inspiration, Initiative“ (Download PDF) porträtiert die Unternehmerinnen und Managerinnen des Frauenbeirats.

Die nächste Sitzung des HVB Frauenbeirats findet im vierten Quartal 2013 statt.

Gelebte Gleichstellung, mehr Kinder?

06.03.2013
Prof. Dr. Marion Kiechle als Gastrednerin beim Kamingespräch des HVB Frauenbeirats

Am 6. März 2013 lud der HVB Frauenbeirat zum Kamingespräch mit Prof. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München. Der Abend widmet sich dem Thema "Vielfalt erleben: Gender Diversity in der Medizin und was Unternehmen davon lernen können.“ Ihren Vortrag eröffnet Marion Kiechle mit einem Paukenschlag: „Frauen verdienen deutlich weniger als Männer, auch in der Medizin, und vor allem in Führungspositionen“, sagt sie und belegt diese Behauptung anhand von Zahlen und Studien.

Zusammenhang zwischen Gleichstellung und Geburtenrate
Unter anderem macht sie diesen „Pay Gap“ verantwortlich für die niedrige Geburtenrate: „Deutschland verlernt das Kinderkriegen. Meine Theorie ist, dass das was mit der fehlenden Gleichstellung zu tun hat,“ sagt sie. „In Ländern mit vergleichbarer wirtschaftlicher Lage und mehr Kindern ist auch die Gleichstellung von Frauen und Männern besser. Und dort gibt es auch bei der Bezahlung geringere Unterschiede.“

Antiquierte Rollenmodelle erfordern ein Umdenken
Prof. Kiechle bringt die verschiedenen Sichtweisen von Männern und Frauen auf den Punkt: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht immer an erster Stelle bei den Frauen. Dann erst kommt der Verdienst. Bei Männern steht an Stelle eins, zwei, drei, vier, fünf der Verdienst und dann irgendwann die Familie und die Vereinbarkeit mit dem Beruf.“ So kritisiert Prof. Kiechle das in Teilen der Gesellschaft antiquierte Rollenverständnis, das ihr auch im Krankenhaus begegnet: “In Deutschland herrscht nicht selten immer noch die Meinung, die Frau soll sich um Kind, Kirche und Küche kümmern, und der Mann übernimmt die Rolle des Versorgers.“ Und sie fordert, endlich die alten Zöpfe abzuschneiden und wirklich umzudenken: „Nur wenn sich Mann und Frau auf Augenhöhe begegnen, gibt es einen positiven Effekt für Familiengründungen. Erst dann sind Frauen eher bereit, Kinder zu bekommen.“

Lösungen und Vorbilder
Allerdings sieht Marion Kiechle auch den Gesetzgeber in der Pflicht, etwa beim Thema Wiedereinstieg nach einer Geburt: „Die Mutterschutzrichtlinien sind total veraltet und gehören reformiert. Sie sind eine Maßnahme, um Frauen vor der erfolgreichen beruflichen Weiterentwicklung fern zu halten.“ Sie selbst geht mit gutem Beispiel voran und ermutigt ihre männlichen Mitarbeiter, mehr zu ihren Familien zu stehen: „Es gibt mittlerweile auch Männer, die in Elternzeit gehen. Ich sage dann zu ihnen: Richtig so, ich freue mich!“

Und Prof. Kiechle kämpft weiter für mehr Unterstützung für Frauen. „Sie müssen für den gleichen Erfolg mehr leisten als Männer. So bleiben zu wenig Zeit und Energie für die Familie“, sagt sie. Zusammen mit über hundert Medizinerinnen engagiert sie sich deshalb in der Initiative "Pro Quote Medizin" für einen 40-prozentigen Frauenanteil bis 2018 in Führungspositionen. Erste Erfolge sind inzwischen sichtbar: So hat sich der Anteil von Frauen in Vorstand bei den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) innerhalb von zwei Jahren auf 25 Prozent schon mehr als verdoppelt.

Im Jahr 2013 wird das erfolgreiche HVB Gründerinnen-Mentoring fortgesetzt. 

Feierlicher Abschluss des HVB Gründerinnen-Mentoring, München

Über sechs Monate begleiteten Mitglieder des HVB Frauenbeirats sieben ausgewählte Unternehmensgründerinnen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.
Für das Programm hatten sich zuvor 170 junge Frauen mit ihren Geschäftsideen beworben. Zum Abschluss des Mentorings konnte die Öffentlichkeit über ihre Favoriten abstimmen. Über 1.600 nahmen an dem Voting teil.

Gewinnerin ist Christina Ramgraber, Gründerin und Geschäftsführerin der Firma sira munich GmbH, einem Unternehmen zum Aufbau betrieblicher Kinderbetreuung. Sie erhält ein Preisgeld von 5.000 €. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Andrea Wittek, Secomba GmbH und Regine Harr von nelou.com.

Symposium „Stille. Muße. Glück. Welches Leben wollen wir leben?“ München, HVB-Forum

Gesucht: Zeit für Stille und Muße – Experten geben Tipps für den Business-Alltag
„Menschen haben Sehnsucht nach Stille.“ So erklärte Referentin Prof. Susanne Porsche die enorme Teilnehmerzahl des Symposiums „Stille. Muße. Glück. Welches Leben wollen wir leben?“ Das Gästecasino der HypoVereinsbank war am 22.Oktober bis auf den letzten Platz besetzt – die HypoVereinsbank und der Bayerische Rundfunk hatten gemeinsam eingeladen, um ein hochaktuelles Gesellschaftsthema zu diskutieren: Wie finden wir im hektischen Business-Alltag die Zeit zum Durchatmen, um kluge und weitsichtige Entscheidungen treffen zu können?

Mit den Möglichkeiten steigen die Ansprüche

Altabt Odilo Lechner erklärte in seinem Impulsvortrag die zunehmende Beschleunigung im Alltag: „Die Menschheit ist seit jeher vom Fortschrittsdenken beeindruckt.“ Lechner empfahl, mit sich selbst Zeit für Stille und Muße zu vereinbaren. Wissenschaftsjournalist Ulrich Schnabel ging noch einen Schritt weiter: Die sogenannte „Eigenzeit“ solle einen Eintrag im Terminkalender bekommen, weil sie genauso wichtig sei wie ein geschäftlicher Termin. In Zeiten der alltäglichen Informationsflut scheinen Maßnahmen wie diese ein guter Weg zu sein. „Die Digitalisierung in den letzten 15 Jahren hat unser Leben drastischer verändert als in tausenden Jahren zuvor“, so der Arzt und Ayurveda-Experte Dr. med. Ulrich Bauhofer. Der Mensch hingegen habe sich in dieser Zeitspanne nicht verändert, müsse aber trotzdem Schritt halten.

Fokussieren auf das wirklich Wichtige

„Man kann sich heute fantastisch in vielem verlieren“, beschrieb Fotograf Günther Kaufmann die Verlockungen der multioptionalen Gesellschaft. Die Herausforderung bestehe darin, die Zahl der Möglichkeiten zu reduzieren, um Zeit für sich zu finden. Dafür müsse man zunächst herausfinden, wo die eigenen Qualitäten liegen.
Prof. Susanne Porsche riet jedem, zu hinterfragen, was einem wirklich wichtig ist und was nicht. Sie fasste zusammen: „Wir leben in einer tollen Welt, wir müssen nur sortieren. Keiner darf alles können wollen.“

Der Abend gab den Teilnehmern wertvolle Anregungen für die ganz persönliche Suche nach mehr Zeit für Stille und Muße. Beim anschließenden Empfang diskutierten Gäste und Podiumsteilnehmer angeregt bis in die späten Abendstunden.

Vortragsreihe „Leading Entrepreneuers“: Gründer-Networking-Veranstaltung 
mit Frau Prof. Susanne Porsche, München

„Ideen, Mut, Fleiß, Ausdauer und Glück“ – Prof. Susanne Porsche über Erfolgsfaktoren für die eigene Selbstständigkeit
„Ihre Leidenschaft spürt man.“ So resümierte Andy Goldstein, Geschäftsführer des LMU Entrepreneurship Center den Vortrag von Prof. Susanne Porsche, Geschäftsführerin der Filmproduktionsfirma summerset GmbH und Mitglied des HVB Frauenbeirats, beim Networking-Event Leading Entrepreneurs am 15. Oktober 2012 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auch die 350 Gäste, darunter Studenten, Unternehmer und potenzielle Gründer waren begeistert. „Mein Weg durch die Medienbranche“ – so betitelte Professor Porsche ihren Vortrag. Als erste weibliche Unternehmerin in der Veranstaltungsreihe referierte sie über ihren Werdegang und ihre Erfahrungen mit der Selbstständigkeit. Vor allem gehe es um Ideen, Mut, Fleiß, Ausdauer und Glück – das alles brauche man, um erfolgreich selbstständig zu sein, so Prof. Porsche.

Ohne Fleiß kein Preis

Um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, müsse man ununterbrochen Ideen hervorbringen – eine Tätigkeit, die ihr besonders viel Spaß mache, sagte Prof. Porsche. Aber auch Mut sei ausschlaggebend. Der Mut, neue Schritte zu wagen und immer zu sich selbst zu stehen. „Ohne Fleiß kein Preis", eine Weisheit die auch für die Selbstständigkeit gelte. Immer weiter zu lernen, sich fortzubilden, die Konkurrenz zu analysieren und auch über das Normale hinaus zu arbeiten sei essenziell, um erfolgreich zu sein. Ausdauer und Geduld gehörten außerdem dazu, so Prof. Porsche. Denn nicht immer funktioniere eine Idee sofort, manchmal brauche man eben auch mehrere Anläufe.
Prof. Porsche fasst es so zusammen: „Zu guter Letzt braucht man Glück, im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein – und Talent zu haben.“ Jeder habe aber ein Talent, das man fördern und ausbauen kann.

Engagement für Gründerinnen

Gerade deshalb engagiert sich Prof. Porsche auch im Rahmen des HVB Gründerinnen-Mentorings, das im Frühjahr diesen Jahres vom Frauenbeirat der HypoVereinsbank initiiert wurde. Sieben Unternehmensgründerinnen wurden dafür aus über 170 Bewerbungen ausgewählt und werden seit einem halben Jahr von renommierten Geschäftsfrauen und Unternehmerinnen wie Prof. Susanne Porsche begleitet und unterstützt. (Link auf Gründerinnen-Mentoring) Prof. Porsche beispielsweise begleitet die Mentoring-Gewinnerin Christina Ramgraber, Gründerin der sira munich GmbH. Sie und weitere Gründerinnen aus dem Mentoring-Programm stellten im Anschluss an Prof. Porsches Vortrag ihre Business-Ideen in kurzen Pitches dem Publikum vor. Beim anschließenden Get Together präsentierten sie sich mit eigenen Ständen und schlossen bis in die späten Abendstunden viele neue Kontakte.

Sechste Sitzung des HVB Frauenbeirats, München

Fast drei Jahre nach der Gründung des HVB Frauenbeirats zog Präsidentin Dr. Marita Kraemer im Rahmen der sechsten Beiratssitzung eine positive Zwischenbilanz. Sie dankte der Bank für den bisherigen Rückhalt und stellte gleichzeitig klar, dass sich der Frauenbeirat weiterhin ehrgeizig für seine Ziele und die der Frauen einsetzen werde. Auch Dr. Theodor Weimer, Country Chairman Germany der UniCredit, würdigte das Engagement des Frauenbeirats als Impulsgeber innerhalb der HypoVereinsbank.
Eine Erfolgsgeschichte ist das vom Beirat Anfang des Jahres initiierte Mentoring-Programm für Gründerinnen, das Ende des Jahres abgeschlossen wird. Die aus über 170 Einreichungen ausgewählten Gründerinnen profitieren seit dem Start des Programms im Mai von der Beratung und den Praxistipps durch erfahrene Geschäftsfrauen. „Sowohl persönlich als auch geschäftlich ist das Mentoring für mich unglaublich wertvoll und stärkt mich in dem, was ich tue und für die Zukunft vorhabe“, sagt etwa Christina Ramgraber, Gründerin der KITA-Beratung sira munich.
Auch die Mentorinnen selbst loben die Professionalität und Ideenstärke ihrer Mentees. So sagt Arbeitskreisleiterin und Mentorin Maria-Theresia von Seidlein: „Erfahrungswissen weiterzugeben ist die effektivste Form der Förderung. Ich freue mich zu sehen, wie meine Mentee zunehmend selbstständiger wird und lernt, unternehmerisch auf eigenen Beinen zu stehen.“ Nicht zuletzt aufgrund positiver Rückmeldungen wie dieser fasst der HVB Frauenbeirat eine Fortsetzung des Gründerinnen-Mentorings für 2013 ins Auge. Lesen Sie hier mehr zu den Gründerinnen.
Im Rahmen der Sitzung beschlossen die Frauenbeiräte außerdem, das erfolgreiche interne Mentoring für weibliche Nachwuchsführungskräfte fortzusetzen. Hier begleiten seit mehr als zwei Jahren über 20 Mentorinnen aus dem Beirat Frauen aus dem mittleren Management und weibliche Nachwuchsführungskräfte der HVB auf ihrem Karriereweg. Darüber hinaus will der Beirat weiter sein bundesweites Netzwerk ausbauen, um seine Themen effektiv voranzutreiben.

Booklet des Frauenbeirats als Download-PDF

Fünfte Sitzung des HVB Frauenbeirats, München

München – Zu seiner fünften Sitzung traf sich der HVB Frauenbeirat am 4. Mai und diskutierte die Fortschritte bei den angestoßenen Initiativen. Die Unterstützung von Unternehmensgründerinnen bleibt auch im zweiten Halbjahr 2012 ein Fokusthema. Beim HVB Gründerinnen-Mentoring haben 170 Unternehmerinnen ihre Ideen eingereicht, das Programm für die Gewinnerinnen läuft bis Ende des Jahres. Mehr zu den Gewinnerinnen finden Sie hier.

Maria-Theresia von Seidlein, Mitglied des HVB Frauenbeirats und Arbeitskreisleiterin des HVB Gründerinnen-Mentoring, ist begeistert von der Resonanz auf den Wettbewerb: „Aus den Einreichungen hat die Jury hervorragende Gewinnerinnen für das HVB Gründerinnen-Mentoring identifiziert. Die Unternehmerinnen haben außergewöhnliche Ideen und durchdachte Strategien entwickelt und sie brennen für ihre Projekte. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und darauf, als Mentorin mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben zu können.“

Im Rahmen der Sitzung wurde Dr. Susanne Weiss turnusgemäß aus ihrem Amt als Präsidentin des HVB Frauenbeirats verabschiedet und Dr. Marita Kraemer, Mitglied des Vorstandes der Zurich Gruppe Deutschland als neue Präsidentin für die kommenden zwei Jahre bekannt gegeben. Mit Frau Sigrid Bauschert, Vorstand und Hauptaktionärin der Management Circle AG, wurde darüber hinaus ein neues Beiratsmitglied begrüßt.

Video: Dr. Marita Kraemer im Interview

Vierte Sitzung des HVB Frauenbeirats

Am 24. Oktober kam der HVB Frauenbeirat zu seiner vierten Sitzung zusammen. Seit seiner Gründung Anfang 2010 hat das Gremium, das den Vorstand der Bank zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen berät, einige Initiativen aufgesetzt. Im Rahmen der vierten Sitzung wurden nicht nur die bisherigen Maßnahmen besprochen, sondern auch neue beschlossen. Ein Fokusthema wird die Unterstützung von Unternehmens-Gründerinnen sein. Der HVB Frauenbeirat initiiert hierfür ein Mentoring-Programm. Das Mentoringprogramm hat die Laufzeit von sechs Monaten.

Erfolgreiche Mentoring-Initiative

Auch das erfolgreiche interne Mentoring-Programm für Frauen aus dem mittleren Management der Bank wird 2012 fortgesetzt. Das Mentoring ist eine Maßnahme, um den Frauenanteil im Top-Management der HypoVereinsbank zu erhöhen.

Informieren Sie sich hier über alle Initiativen des HVB Frauenbeirats.

Dritte Sitzung des HVB Frauenbeirats

München – Am 16. Mai kam der HVB Frauenbeirat in München zu seiner dritten Sitzung zusammen, um die Ergebnisse der laufenden Initiativen zu besprechen und gemeinsam neue Themen zu diskutieren. Das Gremium beschloss, bereits erfolgreich laufende Initiativen auch in den kommenden Monaten fortzuführen. So soll das Mentoring von Frauenbeiratsmitgliedern für Managerinnen aus dem mittleren Management der HVB im September 2011 in die zweite Runde gehen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vernetzung des Beirats mit Multiplikatoren vor Ort. Deshalb wird es nach dem Modell des ersten Regional Business Workshops in Frankfurt weitere hochkarätige Netzwerkveranstaltungen dieser Art geben. Außerdem unterstützt der Beirat die bankinterne Initiative "Quantensprung”, um den Anteil von Frauen in Führungspositionen langfristig zu erhöhen. Weitere Initiativen sind für das laufende Jahr geplant. Im Rahmen der Sitzung dankte Dr. Theodor Weimer den Beirätinnen für die hervorragende Arbeit, die seit der Gründung des Gremiums im Februar 2010 geleistet wurde.

Videobericht zur dritten Beiratssitzung

Rückblick: erfolgreiches Mentoring

München – Eine positive Bilanz zogen die Teilnehmerinnen des Mentoring-Programms des HVB Frauenbeirats bei ihrem Abschlusstreffen am 16. Mai in München. Das Programm ist als internes Mentoring für Frauen im mittleren Management der HVB angelegt, die Mentorinnen kommen aus den Reihen des HVB Frauenbeirats.
Viele der Mentees konnten sich im vergangenen Jahr beruflich wie persönlich weiterentwickeln, so das positive Fazit. Oliver Maassen, HVB-Bereichsvorstand Human Resources, sagt: "Wir haben viele Mentoring- Progamme in der HVB. Die Frauenbeirätinnen können durch ihre Außenperspektive den Mentees einen Mehrwert bieten.“ Nicht zuletzt aufgrund dieser Erfolgsgeschichte wurde beschlossen, mit dem Mentoring-Programm im September in eine zweite Runde zu starten.

Podiumsdiskussion „Changing Leadership“, München

München – Am 16. Mai fand in München die zweite Veranstaltung der Reihe „Changing Leadership“ statt. Das vom HVB Frauenbeirat initiierte Symposium hatte sich im vergangenen Jahr mit den Werten und einer neuen Kultur von Führung in deutschen Unternehmen befasst. Auf der diesjährigen Agenda stand nun die Frage, wie die Arbeitswelt der Zukunft aussieht und welche Folgen sich für Unternehmen, Mitarbeiter und Leadership ergeben.

Die Arbeitswelt im Wandel: Faktor Arbeit, Demografie und digitale Revolution

Nach der Begrüßung durch Dr. Susanne Weiss, Gründungspräsidentin des HVB Frauenbeirats, forderte der Vorstandssprecher der HypoVereinsbank Dr. Theodor Weimer in seiner einführenden Key Note, das Verhältnis zwischen Arbeit und Kapital neu zu definieren. „Nach zwanzig Jahren der Vorherrschaft des Kapitals gibt es derzeit eine Renaissance des Faktors Arbeit. Wir laufen in einen War for Talent“, so Weimer.

Der Mitarbeiter von morgen: Innovation durch Regelbruch

Im folgenden Interview diskutierten Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky und der Verhaltensforscher Jens Corssen über die Mitarbeiter von morgen. „Die Unternehmen brauchen Regelbrecher, um im globalen Wettbewerb zu innovativen Produkten und Lösungen zu kommen“, so Jánszky. Ein gelungenes Beispiel sei der Kreuzfahrtanbieter Aida: „Stehen Kreuzfahrten seit jeher in dem Ruf, teuer, alt und steif zu sein, so bricht die Marke Aida seit einigen Jahren nun die Marktregeln, in dem sie den Gegenkurs einschlägt: Ihre Kreuzfahrten sind erschwinglich, jung und feierfreudig“, erklärte der Zukunftsforscher.

Erfolgsfaktor Inspiration

Aber wie schaffen wir es, quer zu denken und feste Regeln zu brechen, um Innovation zu ermöglichen? „Regelbruch ist das, was vorkommt, wenn man inspiriert ist“, ergänzte Jens Corssen. Dabei nimmt der Diplom-Psychologe die Mitarbeiter in die Verantwortung: „Jeder Einzelne ist zu 100 Prozent für sich verantwortlich“. Es sei ein Unding, darauf zu warten, dass der Chef den Mitarbeiter motiviert. An die Führungskräfte gewandt, sagte Corssen: „Aber schaffen Sie die Voraussetzung, dass sich Ihre Mitarbeiter inspirieren können.“ So sei der CEO auch als "Chief Emotional Officer" immer wichtiger. „Ich verliere keinen, wenn ich ein inspirierter Chef bin“, so der Verhaltensforscher. Besonders ein Chef, der eine Idee von der Gesellschaft hat und soziale Verantwortung übernimmt, hat für Corssen eine besonders inspirierende Kraft für seine Mitarbeiter.

Wie neue Technologien und Globalisierung das Arbeiten verändern

Die Podiumsdiskussion drehte sich vor allem um die Frage, wie Mitarbeiter eigenverantwortlich arbeiten und wie sich Führung verändern muss – angesichts zunehmender Mobilität, ständiger Erreichbarkeit und neuer Arbeitshilfen wie Smartphones, Social Media, E-Rooms und Videotelefonie.

Gabriele Zedlmayer von Hewlett-Packard weiß aus eigener Erfahrung, dass neue Technologien vieles möglich machen, wenn Mitarbeiter eigenverantwortlich damit umgehen – etwa wenn es um mobile Arbeitsplätze fernab der sozialen Kontrolle in einem Büro geht. Auf die verbreitete Skepsis gegenüber sozialen Medien und flexibler Arbeitszeit erwiderte sie, dass man die neuen Technologien für sich zu nutzen wissen sollte. Auch Andreas Bork, General Manager von Burger King, riet den anwesenden Unternehmern, sich auf den Wandel einzustellen. „Man kann bei aller Skepsis den technischen Wandel nicht wegdiskutieren. Unternehmen müssen sich dem Wandel stellen und wissen, dass die Kinder heute eben ganz normal als Digital Natives aufwachsen“, so Bork. Eher skeptisch sieht Uli Hoeneß die Kommunikation in Echtzeit über Blackberrys und Co. Er warnt vor Zeitverschwendung durch überflüssiges Kommunikationsverhalten und zieht es vor, mehr Zeit zum Nachdenken zu haben.

Aber welche Mitarbeiter brauchen Unternehmen in Zukunft? Generell suchen sie immer mehr Mitarbeiter, die nicht nur viel wissen, sondern Informationen vor allem bewerten können. Worauf es bei den Mitarbeitern ankommt, ist dabei nicht so sehr der ständige Regelbruch, sondern die Fähigkeit, vernetzt zu denken. HVB-Vorstandssprecher Dr. Theodor Weimer betonte, dass es darauf ankomme, die richtigen Typen und Fähigkeiten zusammenzubringen. Dass die Zunahme von individuellen Freiheiten und Eigenverantwortung bei den Mitarbeitern Ängste hervorruft, darin waren sich Franz-Josef Kortüm, Vorstandschef der Webasto AG und Klaus Josef Lutz, Vorstandschef der BayWa AG, weitgehend einig: Führungskräfte müssten vor allem Orientierung geben. Sie müssten dabei klar und authentisch ihren Weg gehen. Unternehmen sollten die Ängste ihrer Mitarbeiter ernst nehmen, wenn man ihnen von heute auf morgen mehr Freiheiten gibt, zum Beispiel in punkto Arbeitszeit. Mitarbeiter könnten mit der neuen Freiheit erst einmal gar nicht umgehen, wenn sie es jahrzehntelang anders gelernt haben.

Und die Leader? Klaus Josef Lutz vertrat die Meinung, dass beim Thema Leadership der persönliche Kontakt zu den Mitarbeitern immer noch das Wichtigste sei. Die Runde pflichtete dem im Wesentlichen bei. Je eigenverantwortlicher und ortsungebundener Mitarbeiter zusammenarbeiten, desto wichtiger seien klare Ziele und das miteinander Reden. Andreas Bork ergänzte die Vorbildfunktion von Leadern: „Ich muss als Chef oberster Verkäufer sein, in meinem Fall der oberste Gastwirt“. Dagegen sieht sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß selbst eher als Patron. Für ihn heißt das, im richtigen Moment da zu sein: „Es geht nicht nur darum, den Mitarbeitern auf die Schulter zu klopfen, wenn es alle anderen auch tun, sondern auch dann, wenn es einmal nicht so läuft.“

Programmheft „Changing Leadership“ als Download-PDF

Zweite Sitzung des HVB Frauenbeirats

München – Am 8. November kam in München der HVB Frauenbeirat zu seiner zweiten Sitzung zusammen. Bisher ist es dem Gremium gelungen, eine Reihe von Themen anzustoßen. Dazu gehören das Mentoring der Frauenbeiratsmitglieder für Nachwuchsmanagerinnen der HypoVereinsbank, der interne Ideenwettbewerb „2020 – 10 Minuten für die Bank von morgen“ sowie das Wissensforum „Zukunft Finanzen 2010“, das im Rahmen der Initiative Financial Education am 23. November gemeinsam mit der Süddeutschen Zeitung veranstaltet wurde. Im Frühjahr 2011 wird der HVB Frauenbeirat zu seiner nächsten Sitzung zusammentreffen.

Rückblick: Erfolgreiches Mentoring

Seit fast einem Jahr besteht das Mentoring-Programm des HVB Frauenbeirats für weibliche Nachwuchsführungskräfte und Frauen aus dem mittleren Management der HypoVereinsbank. Der Erfolg kann sich sehen lassen. Die Mentees haben die Chance, kontinuierlich und individuell mit ihrer Mentorin aus dem Beirat zu arbeiten. Die Mentorinnen dienen den Mentees als Sparringspartner für Fragen zur beruflichen und persönlichen Entwicklung. Auch zwischen den Mentees findet ein reger Austausch statt – über gemeinsame Projekte, Workshops und regelmäßige Treffen. Nicht zuletzt deshalb komme das Mentoring der Frauenbeirätinnen innerhalb der Bank sehr gut an, so Oliver Maassen, Bereichsvorstand Personal der HypoVereinsbank. Für das Ziel der Bank, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, sei das Mentoring ein wichtiger Baustein. Noch bis Februar 2011 läuft die erste Runde des Frauenbeirats-Mentorings, das zunächst auf ein Jahr angesetzt ist und auch künftig weitergefürht wird.

Interner Ideenwettbewerb „10 Minuten für die Bank von morgen“

Auf Initiative des HVB Frauenbeirats hat die HypoVereinsbank den internen Ideenwettbewerb „2020 – 10 Minuten für die Bank von morgen“ ausgeschrieben. Mit dem Preis lädt die HypoVereinsbank alle Mitarbeiter ein, sich mit ihrem umfassenden Know-how in die Gestaltung der Bank von morgen einzubringen. Der Wettbewerb soll die Talente und Potenziale der HVB-Mitarbeiter besser nutzen und miteinander vernetzen. Ziel ist es, aus dem vorhandenen Wissensschatz kreative Ideen zu generieren, die helfen, die Bank weiter nach vorne zu bringen und für die Zukunft fit zu machen. Alle Mitarbeiter der HypoVereinsbank konnten sich an dem Wettbewerb beteiligen und ihre Ideen einzeln oder als Team in fünf Kategorien einreichen. Die Vorschläge sollten dabei zukunftsweisend und nachhaltig sein, dem Verantwortungsbewusstsein der HypoVereinsbank gerecht werden und mit den Zielen und Werten der Bank im Einklang stehen. Die Resonanz war äußerst positiv und die zahlreichen Einreichungen und die Qualität der Ideen zeigen, wie sehr sich die Mitarbeiter für das Unternehmen engagieren.

Initiative Financial Education: Wissensforum „Zukunft Finanzen 2010“

Das Wissensforum „Zukunft Finanzen“, eine gemeinsame Veranstaltung der HypoVereinsbank und der Süddeutschen Zeitung für Berufseinsteiger, Studenten und Young Professionals, fand am 23. November zum ersten Mal in München statt. Es beleuchtete praktische Fragen zu den Themen "Wirtschaft und Finanzen".
Das eintägige Forum „Zukunft Finanzen“ erklärte den rund 150 jungen Erwachsenen, wie Geld vermehrt und angelegt wird, wie und wo sie sich über Finanzthemen verlässlich informieren können und welche gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge Finanzentscheidungen beeinflussen. Wie notwendig Veranstaltungen wie diese sind, zeigen die Ergebnisse vieler Studien: Zu wenige Menschen sind in der Lage, die komplexe Finanzwelt zu verstehen. Und vor allem jungen Menschen fehlt es oftmals an Basiswissen, um gute Finanzentscheidungen treffen zu können. In Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops bekamen die Teilnehmer Antworten auf ihre Fragen, die von der privaten Altersvorsorge bis hin zu den Gefahren und Möglichkeiten des Bankings im Web 2.0 reichten.
In seiner Begrüßungsrede betonte Dr. Theodor Weimer, Sprecher des Vorstands der HypoVereinsbank und Country Chairman Germany der UniCredit Group, wie wichtig es heute sei, sich frühzeitig mit diesen Themen auseinander zu setzen. Hier seien die Schulen, aber auch die Wirtschaft in der Pflicht, so Weimer weiter. Mit dem Wissensforum „Zukunft Finanzen“ leistet die Bank einen wichtigen Beitrag: Es ist eine Initiative im Bereich Financial Education, mit der die HypoVereinsbank sich nachhaltig engagieren will. Die junge Generation habe erkannt, wie wichtig Bildung einschließlich Finanzwissen für die eigene Zukunft sei, so SKW-Chefin und Frauenbeiratsmitglied Ines Kolmsee, die als Podiumsgast ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm. Und Dr. Christine Bortenlänger, Vorstand der Bayerischen Börse und ebenfalls Mitglied des HVB Frauenbeirats, betonte in der Begrüßungsrede und in ihrem Workshop zum Thema Börsen-ABC das Veranstaltungen wie diese wirkungsvoll dazu beitragen würden, dass junge Menschen die Themen Wirtschaft und Finanzen ganz selbstverständlich in ihren Alltag integrierten.

Konstituierende Sitzung des HVB Frauenbeirats: Konzentration auf drei Kernbereiche

München – Bei seiner konstituierenden Sitzung am 2. Februar entschied der neue HVB Frauenbeirat, sich mit seiner Arbeit auf drei Bereiche zu konzentrieren: Zunächst die Ansprache von Frauen als Kundinnen und Entscheiderinnen in Finanzfragen, weiter die Förderung von Frauen im oberen und mittleren Management der HypoVereinsbank und schließlich die allgemeine Verankerung von Frauen in der Gesellschaft. Mit geeigneten Initiativen in diesen Bereichen will der Beirat echte Veränderung erreichen und setzt dabei auf die Kompetenz und Erfahrung seiner Mitglieder.
Rund 30 Unternehmerinnen und Managerinnen kamen zur ersten Sitzung des HVB Frauenbeirats in München zusammen. „Die zukünftige Förderung von Frauen in der Wirtschaft liegt mir besonders am Herzen“, so Angelika Diekmann, Verlegerin der Verlagsgruppe Passau GmbH. Und Andrea Karg, Geschäftsführende Gesellschafterin der Allude GmbH, geht sogar noch weiter: „Sich immer nur zu beschweren, reicht nicht. Wer Veränderungen will, muss sich engagieren. Die Impulse des HVB Frauenbeirats sollen dazu beitragen, dass die Menschen wieder mehr Vertrauen zu ihrer Bank haben können.“
Ein erster Schritt wurde bereits getan: Unter der Beteiligung zahlreicher Mitglieder des Beirats startete am selben Tag ein internes Mentoring-Programm für Frauen aus dem mittleren Management und weibliche Nachwuchsführungskräfte der Bank.

Videobericht zur ersten Beiratssitzung

Podiumsdiskussion – Changing Leadership. Warum wir eine neue Kultur der Führung brauchen, München

Bei der Diskussionsveranstaltung am 02. Februar, zu der der Vorstand der HypoVereinsbank und der HVB Frauenbeirat eingeladen hatten, wurde erörtert, warum sich Manager und Führungskräfte verändern müssen und worauf es in Zukunft ankommt. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Kristina Köhler. Steffen Seibert, ZDF Fernsehjournalist führte als Moderator durch den Abend.

Eine Strategie zu haben reicht nicht mehr: Trends und Werte einer neuen Führungskultur

Nach der Kernschmelze auf den Finanzmärkten braucht nicht nur die Bankbranche radikales Umdenken. Beim Diskussionsabend „Changing Leadership“ der HypoVereinsbank waren sich ein Bankvorstand, ein ehemaliger Benediktinermönch und ein Trendforscher einig: Führung heißt in den nächsten Jahren vor allem eines – Führungskräfte müssen Werte haben und Werte vorleben. Die Herausforderung liege darin, diese allgemeine Forderung in den Arbeitsalltag zu übertragen.

Theodor Weimer, Vorstandssprecher der HypoVereinsbank, will nicht weniger als einen Paradigmenwechsel, der bei der Unternehmenskultur ansetzt. Geldverdienen für sich selbst und für die Firma dürfe demnach nicht das alleinige Ziel von Unternehmen sein. Es müsse wieder mehr zur Unternehmenskultur gehören, nach dem eigentlichen Sinn der eigenen Geschäfte zu fragen, der über das Materielle hinausgeht.
Die Herausforderung, die sich daraus für Führungskräfte ergibt, ist in Weimers Augen gewaltig. Einfach nur einen plausiblen Weg festlegen, wie sich ein bestimmtes Renditeziel erreichen lässt, sei nicht zukunftstauglich. Weimer schlägt deshalb als Ausweg eine neue Führungskultur vor: Ein echter Wandel im Führungsverständnis sei nötig, hin zu „einem Wertekanon, einem Wertegerüst, einem Leitbild“. Zentrale Bedeutung misst Weimer der Authentizität von Führungskräften bei.

Rezepte aus dem 6. Jahrhundert mit neuer Aktualität

Bei Anselm Bilgri, der sich vom Benediktinerpater zum Berater gewandelt hat, rennt er damit offene Türen ein. „Leadership heißt zuerst, sich selbst ändern“, meint der ehemalige Geistliche und ergänzt: „Fehler zugeben ist eine wichtige Führungseigenschaft.“ Und für diejenigen, die einen Wertekanon suchen, empfiehlt er einen Blick in die Ordensregel des Heiligen Benedikt. Im „Ora et labora“ stecke eine „Hochschätzung der Arbeit selbst“, meint Bilgri – jenseits anderer Ziele wie Gewinnmaximierung.

Videobericht zur Podiumsdiskussion: Trends und Werte einer neuen Führungskultur

Wer sich nicht wandelt, wird gewandelt

Peter Wippermann, Gründer des Hamburger Trendbüros, hält eine Veränderung im Führungsverhalten für zwangsläufig. Wer sich nicht verändern wolle, werde verändert. Modernes Wirtschaften geschehe in Netzwerken und nicht mehr in hierarchisch aufgebauten Strukturen. Doch „in Netzwerken muss man kooperieren, und das erzwingt Werte“, stellt Wippermann fest. Diese Werte müssten dabei nicht unbedingt etwas mit althergebrachten Vorstellungen von Ethos und Moral zu tun haben. Es gehe vielmehr um unverzichtbare Regeln der Kooperation, die in sozialen Netzwerken laufend neu festgelegt werden.
In vielen Wirtschaftsunternehmen sei diese Erkenntnis aber noch nicht wirklich durchgedrungen. Die Abkehr vom hierarchischen Denken und die Hinwendung zum vernetzten Handeln sei vielmehr bislang oft nur ein Lippenbekenntnis, glaubt der Trendbüro-Gründer und zitiert eine Studie, für die das Meinungsforschungsinstitut Gallup 23 000 Manager und Führungskräfte befragt hat. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Fast zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie die Ziele ihres Unternehmens nicht genau verstünden. Und nur 13 Prozent sahen sich selbst in einer sehr kooperativen Arbeitsbeziehung zu anderen Teams der gleichen Firma.
„Übersetzt in die Welt des Fußballs hieße das, vier von elf Spielern wissen nicht, welches Tor das eigene ist“, fasst Wippermann die Gallup-Studie zusammen. Und die Ergebnisse zum Thema Kooperation würden im Fußball bedeuten, „dass nur zwei von elf nicht bewusst gegen die eigene Mannschaft spielen – während neun von elf gegebenenfalls auch gegen die eigenen Leute vorgehen“.

Was für alle, die tatsächlich einen Wandel im Führungsverhalten erreichen wollen, vor allem eine Erkenntnis mit sich bringt: Der Weg ist weit.

Die gläserne Decke durchstoßen – Brücken und Barrieren für Frauen zu Führungspositionen

Führungskultur verändern, bedeutet ganz wesentlich: Die traditionell männliche Führungskultur verändern. Dass die noch fest zementiert ist, belegt eine aktuelle Studie der Sinus Sociovision GmbH, die beim Diskussionsabend „Changing Leadership“ der HypoVereinsbank vorgestellt wurde. Der Verein „Frauen in die Aufsichtsräte“ hat gleichzeitig große Zweifel, dass sich die männliche Führungskultur alleine mit freiwilligen Maßnahmen aufbrechen lässt.
Kaum ein männlicher Manager spricht sich noch offen dagegen aus, dass Frauen in Führungspositionen aufsteigen. Dennoch ist der Anteil von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten weiterhin verschwindend gering. Wie diese beiden sich widersprechenden Phänomene zusammenpassen, hat das Heidelberger Sozialforschungsinstitut Sinus Sociovision im Detail untersucht: Der Direktor der Abteilung Sozialforschung Carsten Wippermann hat die Erklärung für das Paradoxon in den Köpfen der Männer gefunden. Es gebe beim Thema „Frauen in Führungskräften“ zwar unterschiedliche Mentalitätstypen. Doch diese verschiedenen Grundhaltungen seien „merkwürdig verwoben“, meint Wippermann. Mit einer fatalen Folge: Die „gläserne Decke“, die den Aufstieg von Frauen ganz an die Spitze verhindert, bleibe weitgehend undurchdringbar.

Drei Mentalitätstypen, ein Ergebnis

Mehrstündige Interviews mit männlichen Führungskräften hätten gezeigt, dass es drei unterschiedliche Grund-Haltungen zu Frauen in Spitzenpositionen gibt, sagt Wippermann. Da gebe es immer noch „konservativ eingestellte“ Männer, die das obere Management für eine Welt halten, für die Frauen grundsätzlich ungeeignet sind. Daneben gebe es „aufgeschlossene“ Männer, die den Kolleginnen gerne Aufstiegsmöglichkeiten einräumen würden. Doch sie hätten Vorbehalte. So wenden sie ein, eine Frau, die tatsächlich bis ganz an die Spitze kommt, müsse auf diesem Weg in einem Maß männliche Eigenschaften entwickeln, dass sie „kein positiver Repräsentant des Unternehmens“ mehr sei. Männer mit „individualistischer Grundhaltung“ schließlich bekunden, das Geschlecht sei im Prinzip egal – nur gebe es zu wenige Frauen, die in Führungspositionen aufsteigen wollten.

Diese auf den ersten Blick unterschiedlichen Grundhaltungen männlicher Führungskräfte ergänzen sich nach Ansicht des Sozialforschers auf eine geradezu verhängnisvolle Weise. „Bei den Interviews fiel nach einer halben Stunden fast allen Befragten immer mehr ein, was gegen Frauen spricht“, berichtet Wippermann. Und daher sieht er das Gros der Manager immer noch als gemeinsame „Hüter der gläsernen Decke“. Auch wenn dahinter keine bewusste Entscheidung steht, Frauen einen Aufstieg zu verwehren. Männer seien vielmehr „Opfer ihrer zementierten Mentalitätsmuster“, meint Wippermann. Als typisches Beispiel nennt er das Zusammenspiel von Familie und Beruf. Männer, die komplett in der Arbeit aufgehen, seien nach wie vor akzeptiert. Aber auch wenn ein Mann neben seiner Arbeit die Familie nicht vernachlässigen wolle, werde das inzwischen begrüßt und gelte als „Rollenflexibilität“. Eine Frau hingegen, die zugunsten der Arbeit auf Familie verzichtet, sei schnell als „Egomanin“ verschrien. Wenn sie aber Arbeit und Mutter-Sein zusammenbringen wolle, gelte das – anders als bei Männern – als „schwieriger Spagat“. Wippermann zieht ein bitteres Resümee: „Egal, was eine Frau tut, es wird gegen sie verwendet.“

Freiwilligkeit genügt nicht

Die Berliner Unternehmerin Monika Schulz-Strelow ist von den Ergebnissen der Sinus-Studie nicht überrascht. Als Vorsitzende des Vereins „Frauen in die Aufsichtsräte“ (FidAR) ist sie zu dem Ergebnis gekommen, dass sich die Männerwelt nicht von selbst bewegt: „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es ohne Druck nicht geht“. Sie weiß, dass Frauenquoten auch bei den Frauen selbst umstritten sind. Aber auch jenseits starrer Quoten lasse sich Druck erhöhen, damit Unternehmen die „gläserne Decke“ durchlässiger machen, glaubt Schulz-Strelow. Sie setzt ihre Hoffnung auf einen Stufenplan, den das Bundesfamilienministerium demnächst vorlegen will. Darin sollen erstmals Sanktionen und Berichtspflichten vorgesehen sein.
Die FidAR-Vorsitzende hofft gleichzeitig, dass sich stärker die Erkenntnis durchsetzt, wie sehr Unternehmen von weiblichen Führungskräften profitieren können. Wenn Befragungen unter männlichen Managern zeigen, dass – übersetzt in die Welt des Fußballs – zwei Drittel nicht wissen, wo das eigene Tor ist, dann wüssten möglicherweise auch Frauen erst einmal nicht über die Ziele ihres Unternehmens Bescheid, räumt sie ein. „Aber Frauen trauen sich dann wenigstens, zu fragen, wo das Tor denn ist“, meint Schulz-Strelow. „Männer hingegen brauchen das Tor gar nicht, die spielen auch allein.“
Welchen Mehrwert weibliche Spitzenkräfte für Unternehmen haben, stand zwar nicht im Mittelpunkt der Sinus-Studie über Frauen in Führungspositionen. In einem ist sich der Instituts-Direktor Carsten Wippermann mit Monika Schulz-Strelow aber einig: „Von alleine wird sich nichts tun.“

Videobericht zur Podiumsdiskussion: Vorstellung der Studie „Brücken und Barrieren für Frauen zu Führungspositionen“

Was macht einen guten Manager aus? – Changing Leadership aus Unternehmenssicht

Bessere Führung heißt andere Führung, heißt weiblichere Führung – dieser These mochten beim Diskussionsabend „Changing Leadership“ der HypoVereinsbank nicht einmal die beteiligten Frauen zu hundert Prozent zustimmen. Männliche und weibliche Führungskräfte aus Großunternehmen stimmten aber in einem überein: So wie es ist, kann es nicht bleiben.
Der Daimler-Aufsichtsratschef Manfred Bischoff bringt seine Motivation, warum er mehr Frauen in Führungspositionen sehen will, auf einen einfachen Punkt: „Es kann doch nicht sein, dass wir 50 Prozent der Intelligenz in Deutschland nicht nutzen.“ Ebenso klar ist allerdings auch seine Ablehnung politischer Vorgaben, um den Frauenanteil in Management und Aufsichtsräten zu erhöhen. Auch die These, dass Frauen bessere Führungskräfte seien, mag er nicht so recht teilen.
Vielmehr habe sich schon lange gezeigt, dass „Führung durch Angst“ nicht mehr funktioniere, sagt Bischoff. Gefragt sei „partizipative Führung“ – egal ob Männer oder Frauen an der Spitze stehen. Gleichwohl habe sich auch Daimler das Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen deutlich zu steigern – auf 20 Prozent im Jahr 2020. Dass das nicht ohne Anstrengungen geht, ist Bischoff klar. Bislang ist Daimler erst eine Steigerung von früher fünf auf derzeit sieben Prozent gelungen.

Was Frauen können – und Männer nicht

Philipp Welte, Vorstand der Hubert Burda Medien GmbH & Co. KG, sieht die Unterschiede in den Führungsqualitäten von Männern und Frauen ausgeprägter als der Daimler-Aufsichtsratschef Bischoff. „Frauen hören zu, sie geben Fehler zu, sie können anderen etwas beibringen“, berichtet er aus den Erfahrungen mit einem Anteil weiblicher Führungskräfte von immerhin 22 Prozent in der Verlagsgruppe, die stark auf Frauenzeitschriften setzt. In einer Wirtschaft, die sich immer stärker auf die Vernetzung in der digitalen Welt stützt, seien solche „typisch weiblichen“ Qualitäten mehr gefragt als männliches Managementverhalten vom Typus „Befehl-Gehorsam, Kontrolle, Exekution“, glaubt Welte. Die logische Konsequenz für sein Unternehmen: „Wir wollen den Frauenanteil erhöhen, nicht nur in der Redaktion, sondern auch im restlichen Management.“

Ines Kolmsee, Vorstandsvorsitzende der SKW Metallurgie Holding AG, ist zurückhaltend, wenn es darum geht, Frauen besondere Führungsqualitäten zuzuschreiben. Sie wehrt sich auch dagegen, wenn von ihr ein „mütterlicher“ Führungsstil erwartet wird, während Männer keineswegs „väterliche“ Chefs sein sollen. Aber sie kann aus ihrer eigenen Arbeit berichten, dass sie als Vorstands-Chefin etwa die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im eigenen Unternehmen ein Stück vorangebracht hat – durch ihr eigenes Beispiel.
Bis spät in den Abend erreichbar zu sein, sei zwar auch für sie normal. Aber sie habe ihren Mitarbeitern klar gemacht, dass Anrufe zwischen 19 und 20 Uhr tabu sind, „denn da bringe ich die Kinder ins Bett“. Seit sie diese Spitzen-Direktive ausgegeben hat, hätten viele männliche Kollegen ihr Verhalten geändert, berichtet die Vorstandschefin: „Jetzt bringen Väter ihre Kinder ins Bett, die das früher nicht gemacht haben.“
Anja Krusel, Kaufmännische Geschäftsführerin bei Philips Deutschland, sieht ihre Rolle in einer männerdominierten Management-Welt ebenfalls abgeklärt. Authentizität, das heißt Ehrlichkeit und Offenheit im Umgang mit Mitarbeitern, gerade bei schwierigen Themen wie Personalabbau, hält sie für unerlässlich.

Wege aus der Männerwelt

Dass mehr Frauen in Führungspositionen wünschenswert sind, ist inzwischen weitgehender Konsens. Über den Weg dahin gibt es allerdings unterschiedliche Auffassungen. Der Burda-Vorstand Philipp Welte hat ein schlichtes Rezept, wie sich Frauen fördern lassen: „Ich tu’s einfach.“ Die studierte Ingenieurin Ines Kolmsee hingegen hat schon während ihrer Ausbildung Hürden beobachtet, die sich nicht so leicht aus dem Weg räumen lassen. Der Frauenanteil in ihrer Fachrichtung beträgt schon seit langem nur fünf Prozent. Damit lässt sich leicht erklären, warum in ihrer Metallurgie-Firma auf eine Stellenausschreibung zwar 120 Bewerbungen eingingen – von denen aber nur fünf von Frauen stammten, von denen wiederum nur zwei Deutsche waren. „Aber wenn eine von denen reinkommt, dann betreue ich sie persönlich“, berichtet die SKW-Chefin.
Auch der Daimler Aufsichtsrats-Chef Manfred Bischoff setzt vor allem darauf, die Förderung von Frauen selbst in die Hand zu nehmen: „Ich habe eine Frau in den Aufsichtsrat geholt, jetzt suche ich eine zweite.“ Aufs Aufbrechen klassischer Auswahlroutinen setzt hingegen die Philips-Geschäftsführerin Anja Krusel. Sie kümmere sich darum, dass bei einer Kandidaten-Auswahl nicht einfach derjenige genommen wird, bei dem es „am schnellsten Klick macht“. Sondern sie sorge dafür, dass möglichst viele Stimmen gehört werden.
Dass sich eine solche Strategie auch mit Top-Down-Führung kombinieren lässt, glaubt der HVB-Vorstandssprecher Theodor Weimer zeigen zu können: „Wenn bei der Auswahl einer Führungskraft keine Frau auf der Liste ist, wird bei uns nicht entschieden. Dann lasse ich mir das noch einmal vorlegen.“

Videobericht zur Podiumsdiskussion

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